4. Mühlentor

Die Gebäude am Mühlentor sind fast alle im April 1945 zerstört worden. An ihrer Stelle wurden in den 50er Jahren neue Häuser errichtet. Bis in die 60-er Jahre floss hier die Mühlenjeetzel, die die Wassermühlen der Stadt antrieb. Am Gebäude der Sparkasse gibt eine Tafel Aufschluss über die alten Jeetzelarme und Wasserläufe. Auch hier erinnert die Pflasterung an den Wasserlauf.
Über die Ampelkreuzung nach rechts in die Lüneburger Straße liegt linker hand etwas versteckt der alte St.-Annen-Friedhof, heute eine kleine Grünanlage mit schönen alten Eichen. Hier wurden bis gegen Ende des 19. Jh.s die Toten der umliegenden Dörfer sowie Militärpersonen bestattet. Hier wurde auch Eleonore Prochaska beigesetzt, an die das Prochaska-Denkmal erinnert. Im Mai 1813 kämpfte das Lützowsche Freikorps gegen die Franzosen. Mit beteiligt war der Freiheitsdichter Theodor Körner, der nach dem Gefecht in einer Ruhepause den Friedhof aufsuchte und - auf dem Körner-Stein sitzend - ein Kampflied dichtete.

  ZURÜCK